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„Komm, Stern der Seefahrer, sicherer Hafen der Schiffbrüchigen“

Plinio Correa de Oliveira 

Hier gibt es zwei Leitbilder. Eines ist der Stern der Seefahrer, welches uns die Anrufung unserer Lieben Frau „Ave Maria, Stern des Meeres“, in Erinnerung ruft. Wenn Sie der Stern des Meeres ist, ist Sie offensichtlich auch der Stern jener, die zur See fahren. Aber weshalb sagt man das auch vom Heiligen Geist? Weil man von Braut und Bräutigam das Gleich sagt. Sie ist der Stern der Seefahrer, weil Sie die mystische Braut des Heiligen Geistes ist und dieser ist der Stern der Seefahrer par excellence.

Mit anderen Worten, der Heilige Geist ist der Leitstern all jener, die sich auf der Reise durch dieses Leben befinden, mit all ihren Sorgen, Gefahren, Problemen usw.

Der Hl. Augustinus spricht zuerst über Seefahrer und dann über die Schiffbrüchigen. Stellen Sie sich vor, ein Schiffbrüchiger klammert sich an Strandgut und wird von den Strömungen mitgerissen. Plötzlich bringen ihn diese Strömungen in einen Hafen. Dieser Hafen ist der eilige Geist. Mit anderen Worten, die Wellen der Leidenschaft werfen den Menschen von einer Seite auf die andere, da er sich unbändigen Begierden hingibt und von überheblichen Stolz erfüllt ist: Es gibt keinen sicheren Hafen für ihn. Es gäbe keinen sicheren Hafen für ihn, würde unsere Liebe Frau nicht den Heiligen Geist, den sicheren Hafen der Schiffbrüchigen, darum bitten. Durch Ihre Fürsprache ist alles möglich.

 

„Komm, Stern der Seefahrer, sicherer Hafen der Schiffbrüchigen“ Hl. Augustinus