Kein Platz für Gotteslästerung in Österreich!
Genau in der Vorbereitungszeit auf Weihnachten zeigt die Künstlerhaus Vereinigung im Obergeschoss ihres Hauses mehrere blasphemische Kunstwerke, die das Christentum zutiefst beleidigen.
Zu sehen sind unter anderen ein gekreuzigter Frosch, ein als Muttergottes gekleideter LGBT-Aktivist, der ein Kind in den Armen hält, mehrere Persiflagen der Mater Dolorosa sowie Parodien des letzten Abendmahles. Pornografie und blasphemische erotische Beschreibungen sind auch dabei.
Einige Werke gelten bereits als bekannte, unangefochtene Blasphemien; diesmal jedoch sind sie in einem Museum am Musikvereinsplatz in der Wiener Innenstadt zusammengetragen.
Die Religionsfeindlichkeit instrumentalisiert die Kunst- und Meinungsfreiheit, um eine feministische und LGBT-Agenda gegen den katholischen Glauben voranzutreiben.
Diese Ausstellung beinhaltet auch ein Programm für Kindergärten und Volksschulen: „Spielerisch erforschen wir ausgewählte Kunstwerke und entdecken dabei kleine Details“, ist in der Einladung zu lesen.
Wir nehmen diese Gotteslästerung nicht hin und leisten entschlossenen, rechtmäßigen Widerstand dagegen.
Die folgenden Aussagen der Aussteller zeigen unmissverständlich, dass die Gläubigen bewusst provoziert und die traditionelle Lehre der Kirche, Gott sowie die Unbefleckte Empfängnis gezielt angegriffen werden.
RENATE BERTLMANN
TIMM ULRICHS
MARGOT PILZ
SUMI ANJUMAN
URSULA BEILER 2008
MARINA ABRAMOVIĆ
JOHANNES RASS
IRENE ANDESSNER,
TIMM ULRICHS
EVELYN KREINECKER
BETTINA RHEIMS
Mit der Serie I.N.R.I. (1997)
Unterschreiben Sie die Petition und verteidigen Sie unseren Glauben, der durch diese Ausstellung verspottet und verhöhnt wird!
Sehr geehrte Frau Präsidentin der Künstlerhaus-Vereinigung, Frau Tanja Prušnik,
die aktuelle Ausstellung „Du sollst dir ein Bild machen“ ist eine Verhöhnung und Verspottung des christlichen Glaubens und entwürdigt christliche Symbole durch bewusst persiflierende Darstellungen.
Es ist dies eine schwerwiegende Beleidigung der Religion, die von der großen Mehrheit der Österreicher und Europäer gelebt und geschätzt wird.
Diese Ausstellung wird vom Bundesministerium (Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport) und der Stadt Wien (Kultur) subventioniert.
Blasphemie darf sich nie unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit verstecken.
Wir zeigen uns zutiefst empört über diese Ausstellung.
Da diese Blasphemie – die respektlosen Darstellungen christlicher Symbole – den Kern des christlichen Glaubens verletzt, ersuchen wir Sie, die Ausstellung umgehend zu schließen.
Warum können wir keine Gotteslästerungen gegen unseren Glauben akzeptieren?
Die Wirkungstechnik des religionsfeindlichen Klimas und der Blasphemie-Kampagnen auf die Familie soll beschrieben werden. Dieser Einfluss verändert die Überzeugungen der Familienmitglieder üblicherweise nicht blitzartig oder in einem kurzen Zeitraum, sondern in einem Prozess, der eine Metamorphose der Mentalitäten auslöst.
Die Produzenten von Blasphemie in Zeitschriften, Comics, Fernsehen etc. wissen, dass ihre Produkte schockierend sind und normalerweise niemand schlagartig eine antireligiöse Haltung einnimmt. Die Absicht der Blasphemieproduzenten ist vielmehr, durch ein ständiges Einwirken auf die gesamte Gesellschaft, die öffentliche Meinung graduell von einer religionsfreundlichen zu einer religionsfeindlichen Einstellung zu verändern. Wie geschieht das?
Die Blasphemie-Kampagnen, die Religionsfeindlichkeit und die öffentliche Debatte darüber haben zwei Komponenten.
Durch Blasphemie, antichristliche Hetze und Religionsbeschimpfung werden die Christen in Schreck versetzt. Die Blasphemien, die verbreitet werden, sind derart extrem und abstoßend und zeigen einen so radikalen Hass gegen die Religion, dass Angst vor einer Religionsverfolgung geschürt wird. Selbst, wenn jemand nicht daran glaubt, dass wieder Verfolgungen wie früher im Römischen Kaiserreich wiederkehren können, so doch zumindest, dass ein Klima geschaffen werden kann, in dem jeder öffentliche Ausdruck von Religion geächtet wird und auf diesem Wege bestehende Traditionen verboten werden, wie zum Beispiel das Läuten von Glocken vor der Messe, die Wallfahrten, die Prozessionen usw.
Blasphemie-Kampagnen erzeugen aber auch andere Ängste
Die öffentliche Verhöhnung der Religion macht es für den Einzelnen zunehmend schwerer, sich zu seinem Glauben zu bekennen. Wenn er die Religionsfeindlichkeit spürt, gewinnt der Christ den Eindruck, dass er selbst von seinen Klassenkameraden, Arbeitskollegen, Bekannten im Sportverein, Nachbarn usw. verhöhnt werden könnte, wenn bekannt werden sollte, dass er glaubt und dass er sogar die Religion praktiziert. Die Erzeuger der Blasphemie nutzen den Geselligkeitsinstinkt aus, um die Christen einzuschüchtern und ihnen Furcht vor einer öffentlichen Verspottung einzujagen.
Man muss auch um den Glauben der jüngeren Generationen fürchten. Werden die Kinder dem Druck in der Schule standhalten? Werden sie von Gleichaltrigen nicht negativ beeinflusst werden? Oder aus Angst vor der Isolation nachgeben? Die Liste der Gefahren für die Seele der Kinder und Jugendlichen ließe sich beliebig erweitern.
Blasphemie: Angriff auf Kultur und Christentum — Mathias von Gersdorff
„Freiheit bedeutet nicht das Recht zur Beliebigkeit. Freiheit ist kein Freibrief! Wer aus der Freiheit einen Freibrief macht, hat der Freiheit bereits den Todesstoß versetzt. Der freie Mensch ist vielmehr der Freiheit verpflichtet. Sonst hat seine Freiheit keinen festeren Bestand als ein schöner Traum, der beim Erwachen zerbricht. Der Mensch verdankt sich nicht sich selbst, sondern ist Geschöpf Gottes; er ist nicht Herr über sein Leben und über das der anderen; er ist – will er in Wahrheit Mensch sein – ein Hörender und Horchender; seine freie Schaffenskraft wird sich nur dann wirksam und dauerhaft entfalten, wenn sie auf der Wahrheit, die dem Menschen vorgegeben ist, als unzertrennlichem Fundament gründet. Dann wird der Mensch sich verwirklichen, ja, über sich hinauswachsen können. – Es gibt keine Freiheit ohne Wahrheit“
(Ansprache zum Abschied am Brandenburger Tor in Berlin am 23. Juni 1996).
Erstens werden in Teilen der Bevölkerung, vor allem bei den Kindern und Jugendlichen, der Respekt und die Achtung vor der Religion zerstört. Den Opfern wird nicht nur der Glaube weggenommen, sondern auch die geistige Grundlage, die sie befähigen soll, zum Fortschritt der Gesellschaft beizutragen.
Zweitens können Menschen unmöglich ernsthaft für die Grundwerte des Menschen eintreten, wenn sie Genuss bei Blasphemie empfinden und in Kauf nehmen, dass die religiösen Gefühle von Millionen Mitbürgern verletzt werden. Selbst ein Atheist kann problemlos einsehen, dass die massive Beleidigung der Christen durch die Blasphemie in einem Rechtsstaat, der noch zudem christliche Grundlagen besitzt, inakzeptabel ist.
Drittens ist Blasphemie auch für ein friedliches gesellschaftliches Leben schädlich, weil sich die Christen provoziert fühlen müssen. Blasphemie-Kampagnen gegen das Christentum und die Passivität der Politiker, die praktisch einer Kollaboration gleichkommt, wecken sogar den Verdacht, dass das Christentum unerwünscht ist und verfolgt werden soll.
Blasphemie: Angriff auf Kultur und Christentum — Mathias von Gersdorff
Auch Papst Benedikt XVI. erläutert regelmäßig die Notwendigkeit der Achtung der Sittengesetze durch die Politik: „Wo die christlichen Grundlagen der Gesellschaft Gefahr laufen, in Vergessenheit zu geraten, wird es immer schwieriger, die jeder Kultur innewohnende transzendente Dimension zu wahren und die authentische individuelle Freiheit gegen den Relativismus zu stärken. Ein solches Dilemma fordert sowohl die kirchlichen wie die staatlichen Verantwortlichen auf, die eingehende Diskussion über die Frage der Moral in der Öffentlichkeit zu fördern. In dieser Hinsicht besteht heute die Notwendigkeit, eine Sichtweise von der wechselseitigen Beziehung zwischen dem staatlichen Gesetz und dem Sittengesetz wiederzuentdecken, die sowohl von der christlichen Tradition vorgelegt wird, als auch zum Erbe der großen Rechtstraditionen der Menschheit gehört“
(vgl. Evangelium Vitae, 71). Ansprache von Benedikt XVI. an den neuen Botschafter Neuseelands beim Hl. Stuhl, Herrn Geoffrey Kenyon Ward, Donnerstag, 16. Juni 2005.
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