Bericht Jahr 2025
Das Jahr 2025 war geprägt von vielen Aktivitäten, von denen wir hier einige vorstellen. Unsere Webseite hat 151 Artikel durch das Jahr veröffentlicht und sind insgesamt 334.341 E-Mails. geschickt worden.
Ein Glaube, der nicht weitergegeben wird, erlischt. Es ist höchste Zeit, die Glaubensflamme weiterzugeben.
Protest gegen Behemoth – 26/03/25:
Am 4. April fand im Wiener Gasometer ein Konzert der „Unholy Trinity“-Tour mit rund 3.000 Besuchern statt. Unter dem Deckmantel von Musik und Kunst wurden satanische Inhalte verbreitet, Christus verhöhnt und die katholische Kirche beleidigt. Die Bands Behemoth, Satyricon und Rotting Christ nutzten Texte, Symbole sowie ritualisierte Bühneninszenierungen mit Feuer, Rauch und Licht als Ausdruck einer öffentlichen Huldigung des Teufels.
Rund zwei Dutzend Mitglieder der TFP stellten sich dieser Veranstaltung entgegen. Sie vertraten 3.464 Personen, die die Petition an die Leitung der Wiener Gasometerhalle zur Absage des Konzerts unterschrieben hatten. Als Akt der Wiedergutmachung beteten sie öffentlich den Rosenkranz. Spott und Provokationen deuteten sie als Zeichen innerer Unsicherheit. Das Ereignis wurde als geistlicher Sieg verstanden und als Aufruf, den Glauben auch künftig öffentlich zu verteidigen.
Mai Symposium – 22/05/25:
Im Mai kamen katholische Studenten aus Polen, Belgien und den Niederlanden in Wien zu einer viertägigen Konferenz zusammen, die dem Thema „Christliche Zivilisation” gewidmet war.
Das Programm begann mit einer Wallfahrt nach Mariazell. Ein öffentlicher Rosenkranz würde an der Mariahilfer Straße als Sühne. Akt für die Sünde der Abtreibung veranstaltet.
Am letzten Tag ihres Aufenthalts in Wien wurden die Teilnehmer dazu eingeladen, in die reiche Geschichte der Kaiserstadt einzutauchen. Zunächst besichtigten wir den Schönbrunn-Park und das Wagenburg-Museum.
Herz-Jesu Kampagne – 22/05/25:
Wir haben die Werbung für das Heilige Herz Jesu im Juni organisiert. In allen österreichischen Landeshauptstädten wurden Plakate mit dem Slogan „Juni ist Herz-Jesu-Monat“ aufgehängt. Die Kampagne blieb den ganzen Juni über als Botschaft gegen die Vereinnahmung des Monats Juni durch die LSBTIQ*-Community bestehen. In Wien wurden zwei Plakate mutwillig beschmiert. Auf einem wurde „Pride is a Riot“ geschrieben.
Das Buch des Vertrauens – 30/05/25: Wir haben allen Abonnenten angeboten, das Buch des Vertrauens herunterzuladen.
Herz-Jesu Novene – 05/06/25: Im Herz-Jesu-Monat haben wir den Abonnenten die Möglichkeit geboten, die Novene zum Heiligsten Herzen Jesu herunterzuladen.
Herz-Jesu Hl. Messe – 12/06/25: Es wurde die Möglichkeit angeboten, Anliegen für eine Hl. Messe am Tag des Heiligen Herzens Jesu einzureichen. Mehr als 170 Familien haben diese Gelegenheit wahrgenommen.
Rose für Fatima – 30/04 und 01/10/2025: Im Mai wurden Anliegen von mehr als 260 Familien bei uns gesammelt und in Fatima niedergelegt.
In Fátima, Portugal, nahm ein Vertreter der TFP an der „Adeus”-Prozession in Oktober teil und trug die Anliegen von 250 Familien vor. An der Erscheinungskapelle wurden die Anliegen zu Füßen der Muttergottes von Fátima niedergelegt.
Kreuzweg Aktion – 16/04/2025 : Während der Fastenzeit 2025 haben wir unseren Abonnenten die Audioaufnahme der Kreuzwegandacht von Prof. Plinio Corrêa de Oliveira zur Verfügung gestellt.
Gegen den Strom: Die Studentenzeitschrift „Gegen den Strom“ – für den Wiederaufbau der christlichen Zivilisation – wurde an der Universität Wien an die Studenten verteilt. Besuchte Universitäten waren: TU Wien, Hauptuniversität, Wirtschaftsuniversität und Juridicum.





Sommerakademie – 19/07/2025 bis 27/07/2025:
Unter dem Motto „Katholische junge Männer kämpfen für die Herrlichkeit Gottes” nahm die TFP Österreich gemeinsam mit Schwesterorganisationen aus mehreren europäischen Ländern an der internationalen Sommerakademie in Creutzwald, Frankreich, teil. In täglichen Vorträgen und Workshops vermittelten Referenten fundierte Kenntnisse der katholischen Lehre und Kultur. Zudem setzten sie sich mit der Lage des Christentums in Europa und der Welt auseinander.
Täglich wurde die Heilige Messe gefeiert, zudem weihten sich die Teilnehmer nach der Methode des heiligen Ludwig Maria Grignion von Montfort der Gottesmutter. Zu den geistlichen Höhepunkten zählten ein Kreuzweg im Fackelschein mit Texten von Plinio Corrêa de Oliveira sowie Rosenkranzprozessionen im Garten. Ein Vortrag von Mathias von Gersdorf widmete sich der neuen Welle der Blasphemie gegen die Kirche und das Christentum. Präsentationen erfolgreicher katholischer Aktionen aus mehreren Ländern stärkten den Mut zum Handeln.
Sommerkarawane – 29/07 bis 06/08/2025:
Unsere Pro-Life-Karawane mit TFP Student Action Europe begann am 29. Juli und führte uns durch Deutschland und Österreich. Diese Tour fühlte sich anders an als frühere, denn die Pro-Life-Bewegung in Deutschland wächst deutlich. In Städten wie Mainz, Frankfurt, Würzburg, Stuttgart und Augsburg spielten wir Musik, beteten den Rosenkranz, verteilten Flugblätter und traten öffentlich für den Schutz des ungeborenen Lebens ein. Viele Menschen zeigten uns ihre Unterstützung. Einige schlossen sich uns sogar spontan an, beteiligten sich an Diskussionen oder stellten sich schützend vor uns, wenn wir angegriffen wurden.
Gleichzeitig sahen wir uns starkem Widerstand von Antifa-Aktivisten ausgesetzt. Sie beleidigten und bedrohten uns und griffen uns in einem Fall an, indem sie unsere persönlichen Gegenstände stahlen, bevor sie festgenommen wurden.
Am Ende konnten wir vier klare Ergebnisse feststellen: wachsende Unterstützung aus der Bevölkerung, das Scheitern von Einschüchterungstaktiken und neues Vertrauen, dass wir mit Gottes Hilfe das ungeborene Leben verteidigen können.
Rote Karte – 28/08/25:

In tiefer Trauer und heiligem Zorn erheben wir eine Rote Karte gegen den Skandal, der unsere Mutter Kirche in unserem geliebten Heimatland profaniert und schändet. Das berüchtigte „a+o“-Prädikat – „akzeptierend und offen“ – ist ein Projekt der sogenannten Regenbogenpastoral Österreichs. Es wird kirchlichen Organisationen und Pfarreien verliehen, die Lebensweisen und Ideologien akzeptieren, die in klarem Gegensatz zur unveränderbaren Lehre der katholischen Kirche stehen.
Bereits 46 Organisationen und 45 Pfarreien (Stand: 10.07.2025) haben kapituliert und stellen diese Plaketten zur Schau, die ihre Untreue gegenüber Gottes Gesetz verkünden. Mit ihrer Bewerbung für diese Plakette und deren öffentlicher Zurschaustellung erklären sie offen, dass sie sich der Gender-Ideologie untergeordnet haben.
Das ist jedoch nicht nur ein fehlgeleitetes pastorales Experiment. Dahinter steht ein gezielter Plan, die Gender-Ideologie im Herzen der Kirche zu verankern.
Armen Seelen – 21/10/25:
Im Rahmen der Aktion „Stimmen aus dem Fegefeuer – Ein Echo der Hoffnung“ wurden die Teilnehmer eingeladen, die Namen ihrer verstorbenen Angehörigen einzureichen, damit diese in acht heilige Messen eingeschlossen werden. Damit sollte den armen Seelen im Fegefeuer geistliche Hilfe und Trost zuteilwerden. Am 1. November 2025, dem Fest Allerheiligen, wurde in der Klosterkirche Maria Schutz in Wien die erste heilige Messe für die genannten Verstorbenen gefeiert. Alle Anliegen wurden auf dem Altar niedergelegt und die Seelen in besonderer Weise Jesus Christus anempfohlen. Diese Messfeiern finden vom 1. bis 8. November täglich statt.
Die Aktion stützt sich auf die Lehre Pater Berlioux’, der betont, dass die armen Seelen treue Freunde der Menschen sind und jene nicht vergessen, die ihnen helfen. Das heilige Messopfer wird dabei als das wirksamste Mittel zur Linderung ihrer Leiden verstanden, da es dasselbe Opfer ist wie auf Golgotha: dargebracht durch Jesus Christus selbst für die streitende und leidende Kirche.
Kein Platz für Gotteslästerung – 21/11/25:
Am 8. Dezember 2025, dem Fest der Unbefleckten Empfängnis, veranstaltete die TFP Österreich einen öffentlichen Rosenkranz vor der Künstlerhaus-Vereinigung als Wiedergutmachung für Blasphemie. In einer Sonderausstellung wurden Werke gezeigt, die den katholischen Glauben grob beleidigen, darunter ein Frosch am Kreuz oder eine als Muttergottes dargestellte männliche Figur. Solche Darstellungen können von gläubigen Katholiken nicht hingenommen werden.
Aus diesem Grund versammelten sich Dutzende Gläubige zum öffentlichen Gebet, um Sühne zu leisten. Öffentliche Blasphemie verlangt öffentliche Wiedergutmachung, die als besonderes Opfer für das Jesuskind verstanden wird. Parallel dazu wurde eine Petition zur Schließung der Ausstellung gestartet. Diese Petition fand auch international Unterstützung, unter anderem in den USA und Polen. Bis heute wurden über 38.000 Unterschriften gesammelt. Ziel ist klar: kein Platz für Blasphemie in Österreich.
Winterakademie – 27/12/2025 bis 02/01/2026:
Zwischen dem 27. Dezember 2025 und dem 2. Jänner 2026 wurde in der Villa Notre Dame de la Clairière in Lothringen die Winterakademie der Fédération pro Europa Christiana abgehalten. Über 50 junge Erwachsene aus ganz Europa kamen zusammen, um sich intensiv mit der christlichen Zivilisation und ihrer historischen Entwicklung auseinanderzusetzen.
Katholiken stehen vor einer moralischen Entscheidung von großer Tragweite: Entweder sie passen sich den revolutionären Wandel an oder sie leisten entschlossenen Widerstand, um Kirche und christlicher Zivilisation zu verteidigen.
Neben den Vorträgen umfasste das Programm sportliche Aktivitäten wie Fechten und Wanderungen sowie kulturelle Besichtigungen.
Im Mittelpunkt stand jedoch die geistliche Ausbildung: Täglich wurde die Heilige Messe im überlieferten römischen Ritus gefeiert, begleitet vom Rosenkranzgebet, dem Kleinen Offizium der Gottesmutter und Weihegebeten. Im Zuge der Veranstaltung traten dreizehn neue Mitglieder der TFP Student Action Europa bei. Den Jahreswechsel begingen die Teilnehmer mit eucharistischer Anbetung und vertrauten das neue Jahr feierlich der Jungfrau Maria an.