Am 22. August fand der Marsch fürs Leben in Linz statt. Dieser stand ganz unter dem Zeichen eines Neuanfangs und eines starken Bekenntnisses für das Leben. Nach zehn Jahren, gab es nun wieder einen Marsch für das Leben in Linz. Unsere Freiwilligen waren vor Ort und berichten über den Marsch.
Der Treffpunkt war auf dem Linzer Hauptplatz, direkt neben der Dreifaltigkeitssäule. Dort sammelte sich an diesem sonnigen Samstagvormittag eine beträchtliche Anzahl an Lebensschützern, die ein Zeichen für das Leben setzen wollen. Dabei sind Menschen aus allen Altersklassen. Besonders fallen aber die jungen Familien auf, die der Veranstaltung einen dynamischen Charakter verleihen.
Ein Teilnehmer spricht von seinen Eindrücken: „Man merkte sofort, dass hier eine fröhliche Stimmung herrscht und man mit Entschlossenheit ein öffentliches Bekenntnis geben möchte.“
Dieser Eindruck wird vor allem dadurch bestätigt, dass auch viele Jugendliche dort anwesend waren, was nach so langer Zeit ohne einen Marsch schon erstaunlich ist.
Nach einigen Redebeiträgen über den Wert des Lebens und die Verantwortung, die wir haben, für die Schwächsten der Gesellschaft einzutreten, kam es aber zu Tumulten. Die Antifa hatte für den heutigen Tag mobilisiert und war mit gut 200 Aktivisten zahlenmäßig stark vertreten. Mit Geschrei, Parolen und Pfeifengeräuschen versuchten sie, die Reden zu übertönen und den Marsch zu blockieren. Doch durch das entschlossene Eingreifen der Polizei, wurde die Horde Antifas so geleitet, dass sie einen großen Sicherheitsabstand hatte und den Marsch nicht stören konnte.
Die Teilnehmer blieben aber weitestgehend unerschrocken und setzten die Veranstaltung fort. Ein Moment ist dabei besonders aussagekräftig. Zwei Linke schlichen sich an der Polizeiblockade vorbei und gingen zu den Teilnehmern, um Parolen zu rufen. Ein Freiwilliger der TFP antwortete: „Habt ihr auch Argumente?“ Danach verstummten die Störer und zogen sich wieder zurück: ein Sieg für die Lebensschützer, die erneut bewiesen haben, dass die Abtreibungsbefürworter keine echten Argumente vorbringen können.
Dann begann der Marsch. Dabei war besonders bemerkenswert, dass die Versammlung starken Eindruck auf die Bevölkerung von Linz ausübte. Viele blieben stehen, um Genaueres zu erfahren, und dort, wo der Marsch entlangführte, blickten die Menschen auf. Viele davon waren zwar gegen den Marsch, doch das Ziel, die Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken, wurde auf jeden Fall erfüllt.
Dazu beigetragen haben auch die Freiwilligen der TFP, die mit ihren roten Umhängen und Rosenkränzen der Veranstaltung einen ernsthaften Charakter verliehen.
Der Marsch endete vor dem Musiktheater, wo nach letzten kleinen Redebeiträgen, die Veranstaltung endete.
Letztlich zeigt dieser Marsch, dass auch in Linz die Pro-Life-Bewegung wächst und nun einen großen Meilenstein erreicht hat, nämlich wieder einen Marsch für das Leben zu haben. Die Dynamik, die zu spüren war, lässt auf die Zukunft hoffen.
Beten wir dafür, dass die Lebensschutzbewegung in Linz und ganz Österreich wächst und sich ausbreitet!
