Wiedergutmachung

Wegen der blasphemischen Ausstellung im Wiener Künstlerhaus: Eine Stellungnahme der TFP Österreich.

Im Obergeschoss der Künstlerhaus-Vereinigung sind zurzeit blasphemische Kunstwerke ausgestellt, die das Christentum zutiefst beleidigen.
Zu sehen sind unter anderem ein gekreuzigter Frosch, ein als Muttergottes gekleideter LGBT-Aktivist, der ein Kind in den Armen hält, sowie mehrere Persiflagen der Mater Dolorosa und des letzten Abendmahls.

Am 21. November hat die TFP Österreich eine Petition zur Schließung der blasphemischen Ausstellung der Künstlerhaus-Vereinigung gestartet. Danach hat sie auch in Amerika und Polen Unterschriftensammlungen organisiert.

Nach dem Start der Petition ist eine Welle der Empörung unter Katholiken weltweit entstanden, und bis heute wurden bereits 26.222 Unterschriften gesammelt.

Nach Absprachen mit dem Kurator der Ausstellung wurde ein Abgabetermin vereinbart. Er forderte jedoch: „Ich ersuche, hier auf mediale Begleitung zu verzichten.“
Wir haben schriftlich erklärt, dass die Abgabekommission aus ca. 10 Personen besteht und dass:
„In Wahrnehmung unserer Verpflichtung gegenüber den Unterzeichnern der Petition werden wir die Übergabe in Bild- und Videoform dokumentieren und die entsprechenden Aufzeichnungen im Anschluss über unsere offiziellen Kommunikationskanäle in den sozialen Medien veröffentlichen.“

Der Kurator der Ausstellung hat dann den Termin sofort abgesagt und uns in dieser Form geantwortet:
„dem kann ich nicht zustimmen.
Mein Bestreben wäre ein offener Dialog zwischen zwei oder auch vier Personen …
Ich betone, für einen Dialog ohne Film- und Fotokamera stehe ich unter klar definierten Rahmenbedingungen zur Verfügung, aber unter diesen Umständen sage ich den Termin ab.“

Heute am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis veranstaltet die TFP Österreich ein öffentliches Rosenkranz-Sühnegebet, bei dem eine Delegation aus den USA, Deutschland, den Niederlanden und Südkorea anwesend sein wird.

Über diese blasphemische Ausstellung ist noch zu betonen:

  1. Die Ausstellung benutzt Pornografie und erotische Beschreibungen unter dem Deckmantel der Kunstfreiheit, um in die traditionelle Lehre der Kirche, unsere Rettung durch Christus und die Reinheit der Muttergottes einzugreifen.
  2. Die Religionsfeindlichkeit instrumentalisiert die Kunst- und Meinungsfreiheit, um eine feministische und LGBT-Agenda gegen den katholischen Glauben voranzutreiben.
  3. Diese Ausstellung beinhaltet auch ein Programm für Kindergärten und Volksschulen.
  4. Diese Ausstellung wird vom Bundesministerium (Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport) und der Stadt Wien (Kultur) subventioniert.

Als Katholiken sind wir zutiefst empört und hoffen, gehört zu werden, damit die Ausstellung geschlossen wird.
Wir sind uns bewusst, dass wir unsere Pflicht zum Widerstand erfüllt haben, und fühlen uns geehrt, einen Akt der Wiedergutmachung leisten zu dürfen.
Öffentliche Gotteslästerung erfordert öffentliche Wiedergutmachung.
Möge die Muttergottes von Mariazell Österreich behüten und schützen.

8. Dezember 2025 —- Hochfest der Unbefleckten Empfängnis