Der dreifache Angriff der Blasphemie

Mathias von Gersdorff

Erstens werden in Teilen der Bevölkerung, vor allem bei den Kindern und Jugendlichen, der Respekt und die Achtung vor der Religion zerstört. Den Opfern wird nicht nur der Glaube weggenommen, sondern auch die geistige Grundlage, die sie befähigen soll, zum Fortschritt der Gesellschaft beizutragen.

Zweitens können Menschen unmöglich ernsthaft für die Grundwerte des Menschen eintreten, wenn sie Genuss bei Blasphemie empfinden und in Kauf nehmen, dass die religiösen Gefühle von Millionen Mitbürgern verletzt werden. Selbst ein Atheist kann problemlos einsehen, dass die massive Beleidigung der Christen durch die Blasphemie in einem Rechtsstaat, der noch zudem christliche Grundlagen besitzt, inakzeptabel ist.

Drittens ist Blasphemie auch für ein friedliches gesellschaftliches Leben schädlich, weil sich die Christen provoziert fühlen müssen. Blasphemie-Kampagnen gegen das Christentum und die Passivität der Politiker, die praktisch einer Kollaboration gleichkommt, wecken sogar den Verdacht, dass das Christentum unerwünscht ist und verfolgt werden soll.

Auszug aus dem Buch „Blasphemie – Angriff auf Kultur und Christentum“ von Mathias von Gersdorff