Nein zur Genderkirche in Österreich – Nein zum „a+o“ Prädikat

Elias Bürow

Das „a+o“ Prädikat, das für akzeptierend und offen steht, ist ein Projekt der Regenbogenpastoral Österreich. Es ist eine Auszeichnung, die kirchlichen Organisationen und Pfarren verliehen wird, die „akzeptierend und offen für die Verschiedenheit von Lebens- und Liebesformen sind“ also mit anderen Worten eine Lebensweise akzeptieren, die mit der katholischen Lehre unvereinbar ist. Bisher haben bereits 46 Organisationen und 45 Pfarren das Prädikat empfangen (Stand 10.07.2025).

Der Prozess läuft dabei so ab, dass sich eine Pfarre oder Organisation für diese Auszeichnung bewirbt, dafür muss sie sich unter anderem dazu verpflichten eine Plakette öffentlich anzubringen und über die Auszeichnung zu informieren. Dadurch kann man also auf den ersten Blick sehen, wo man die Gender-Ideologie akzeptiert und wo nicht. Man schafft dabei ein Netzwerk an Vereinen, Pfarren und Organisationen und spaltet sich mehr und mehr ab. Denn wer diese Plakette nicht hat, wird dann als intolerant und diskriminierend angesehen.
Das hat zwei Folgen: Erstens wird so Druck ausgeübt auf andere Pfarren und Organisation sich auch der Gender-Ideologie unterzuordnen.
Zweitens schafft man eine Isolation, die einer Sektenbildung nahekommt. Man hält die vielen verirrten Seelen, die an die Gender-Ideologie glauben und im Konflikt mit der katholischen Lehre stehen davon ab, in eine Kirche zu gehen, in der sie auf die Wahrheit stoßen könnten. So kann man diese Menschen, die nicht selten die echte katholische Lehre einfach nicht kennen oder nur auf eine verzerrte Art, weiter indoktrinieren und so von der Kirche Christi entfernen.

Dahinter steht ein gezielter Plan die Gender-Ideologie in der Kirche zu verankern. Der Leiter der Regenbogenpastoral Österreich Franz Harant gibt ganz offen zu, sein Credo sei: „Gott schuf männlich und weiblich, und es gibt viel dazwischen“. Diese Aussage richtet sich nicht nur gegen die katholische Lehre, sondern fordert eine radikale Umdeutung der Wahrheit. Dieser Plan wird mit dem „a+o“ Prädikat in die Tat umgesetzt.

Wir als Katholiken können so eine radikale Gendersekte nicht dulden und wollen keine Genderkirche.

Quelle:

akzeptierend + offen, Solidaritätspreis für Franz Harant

A3_Queer-Gottesdienst_24-25_pdf

KIZ_2024_39_Seite_12_Queer-Gottesdienst_2024-09-27_pdf