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Pro-China-Mediennetzwerk

León de La Torre 

„Ein Bericht der Internationalen Journalisten-Föderation enthüllt, wie China die Medien über COVID-19 (und Xinjiang) manipuliert. Italien ist der schlimmste Fall“, kommentiert Massimo Introvigne in BitterWinter. (…)

Der Zauberspruch wendet sich gegen den Zauberer

Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay

Chinas internationales Ansehen erlitt 2020 einen tiefen Schlag in der öffentlichen Meinung der Freien Welt, die zu Recht misstrauisch über die Herkunft, Manipulation und Vertuschung des Virus durch das chinesische kommunistische Regime waren. Dieses Bild von Chinas schuldhafter Verantwortung ist weiterhin  im Gedächtnis der Völker lebendig.

BitterWinter erinnert an den Ursprung des Virus: „Als er aufkam, wusste jeder, dass er in Wuhan entstanden ist, und dass die chinesischen Verzögerungen bei der Bekanntgabe der Wahrheit größtenteils verantwortlich waren… für seinen schrecklichen Todeszoll. Wie alles begann, war unklar, aber die Möglichkeit eines unbeabsichtigten Fehlers in einem der Wuhan-Labore, die Viren erforschen, die von Fledermäusen auf Menschen übertragen werden, wurde ernsthaft in Betracht gezogen.“

„Was die Hypothese (dass das Virus aus einem Labor stammt) betrifft, so wird sie zwar von maßgeblichen Forschungszentren wie dem französischen Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung als ernsthafte Möglichkeit angesehen, aber wenn man versucht, es zu erwähnen, wird man auf höflicher Art aus der Gesellschaft als „Verschwörungstheoretiker“ ausgeschlossen, und Web-Beiträge können sogar von Facebook, Youtube oder Twitter gelöscht werden.“

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Allein eine frühe präventive Behandlung zu befürworten, oder ein bestimmtes Medikament anpreisen, wird als Quacksalber-Behandlung verteufelt, oder allein die Behauptung Impfstoffe stünden noch unter der Notfall-Zulassung… führt dazu, dass man der diktatorischen Inquisition von BigTech zum Opfer fällt.

Das heißt, BigTech ist auf der Seite der KPCh, zensiert, schließt alle aus, die es wagen, der von den chinesischen Medien verbreiteten Version zu widersprechen, die um jeden Preis versucht, über den Ursprung des Virus zu schweigen. Und das alles in Zusammenarbeit mit der WHO.

Die Tentakel der chinesischen kommunistischen Krake in den Medien

BitterWinter fährt fort: „Natürlich ist dies geschehen, weil es eine Pro-China-Lobby gibt, die prominente Wirtschaftsinteressen vertritt. Die gleichen Unternehmen, die ihre Hauptmärkte in China haben, besitzen Zeitungen, Zeitschriften und TV-Sender. Ein in diesem Monat veröffentlichter Bericht der International Federation of Journalists (IFJ) zeigt jedoch, dass es noch mehr gibt.“

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„Die Belt and Road-Abkommen sind normalerweise vertraulich, aber wir leben in einer Welt, in der es schwer ist, Geheimnisse zu bewahren. So sickerte beispielsweise das Belt and Road-Memorandum zwischen China und Italien an die Financial Times durch und ist bis heute online verfügbar. Es ist nicht leicht zu finden, aber wir haben es in BitterWinter kommentiert.“

„Der IFJ-Bericht erwähnt, dass die italienischen Belt and Road-Vereinbarungen „Memoranda of Understanding“ zwischen der China Media Group und einer Reihe von italienischen Agenturen, einschließlich der RAI und der [privaten] Mediaset-Sender, beinhalteten. Die staatliche Nachrichtenagentur ANSA unterzeichnete ein Abkommen mit der staatlichen chinesischen Medienagentur Xinhua, um den Xinhua Italian Service einzuführen“.

„Das hat dazu geführt, dass ANSA täglich fünfzig Xinhua-Geschichten in seinem Nachrichtennetzwerk veröffentlicht, wobei Xinhua die redaktionelle Verantwortung für den Inhalt übernimmt, während ANSA nur als Vertriebsinstrument dient.“

Vielleicht verdienen einige Worte eine zweite Lektüre: „ANSA, die wichtigste italienische Nachrichtenagentur, von der viele italienische Medien abhängig sind, veröffentlicht täglich fünfzig Geschichten, die von der Nachrichtenagentur des chinesischen Regimes, Xinhua, vorbereitet werden. ANSA übernimmt keine „redaktionelle Verantwortung“ für sie, was bedeutet, dass sie einfach das verbreitet, womit die Chinesen sie füttern.

Die Propaganda von Diktator Xi Jinping

„Die Vereinbarungen haben auch dazu geführt, dass italienische Fernsehsender chinesische Dokumentarfilme ausstrahlen.“ „Chinesische Medien, so der IJF-Bericht weiter, [bieten] Inhalte, die auf den italienischen Markt zugeschnitten sind, kostenlos an. Ein von einem Journalisten erwähntes Beispiel deutet auf den Erfolg dieser Strategie hin: „Sie baten uns, der Neujahrsansprache von Präsident Xi Jinping mehr Raum zu geben. Sie gaben es uns kostenlos, direkt ins Italienische übersetzt. Und wir haben es natürlich nicht zur besten Sendezeit gegeben.“

In dem Artikel von BitterWinter heißt es, dass es die Absurdität erreicht hat, dass „einige italienische Medien sogar chinesische Geschichten brachten, in denen behauptet wurde, dass das Virus aus Italien stammt.“

Mit anderen Worten nennt man so etwas Landesverrat. Auch der Chef der Kommunisten in Brasilien, Carlos Prestes, erklärte seinerzeit (1920er Jahre), dass er sich auf die Seite der UdSSR stellen würde, wenn diese gegen Brasilien in den Krieg ziehen würde.

Vertuschung von Chinas Verantwortung bei der Pandemie

In Italien gibt es aber noch unabhängige Medien, die chinesische Propaganda ablehnen, egal ob sie von ANSA oder gut verpackt daherkommt. Die beiden anderen Fallstudien von Belt and Road-Ländern im IJF-Bericht, Serbien und Tunesien, zeigen eine viel schwächere Verteidigung.

Die IJF stellt fest, dass das System mobilisiert wurde, um China von jeglicher Verantwortung über COVID abzuschirmen und es stattdessen zu einem tugendhaften Beispiel für gute Praxis bei der Eindämmung der Epidemie zu machen. Aber wenn das System einmal eingerichtet ist, wird es auch genutzt, um für China günstige Nachrichten über Xinjiang und andere Themen zu veröffentlichen.

Eine letzte Warnung: „Diejenigen in Italien und anderswo, die glaubten, dass es bei den Belt and Road Memos nur darum ging, mehr Tomaten an die Chinesen zu verkaufen, waren bestenfalls falsch informiert und schlimmstenfalls mitschuldig an einer kurvenreiche chinesischen Strategie.“ (…)

Quelle: r-gr.blogspot.com

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