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2. Meditation

Plinio Correa de Oliveira

Nur Petrus und die beiden Söhne des Zebedäus nahm er mit sich, dann fing er an traurig und betrübt zu werden (Mathäus 26,37)

Eine Auswahl wurde getroffen. Einige litten weniger unter der Verlassenheit, der Niederlage, der totalen Trennung von der Welt. Sie waren mehr vom Leiden Jesu betroffen. Sie verdienten es, gerufen zu werden, um den Beginn des Leidensweges unseres Erlösers zu bezeugen.

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An wie viele ist der gleiche Ruf ergangen? Gnade führt sie zu größerer Frömmigkeit, einem tieferen Glauben, einem besseren Verständnis der schrecklichen Situation, in der sich die Kirche heute befindet. Um diesen Gnaden gerecht zu werden, braucht man Mut, um sich bedingungslos auf das Leiden unseres Herrn einzulassen.

Wie weisen wir diese Gnade zurück? Indem, wir uns dem Leiden unseres Herrn verschließen, auf unsere Vergnügungen nicht verzichten können, den Sport verherrlichen, Radio und Fernsehen in den Mittelpunkt stellen, in unsere Konversation keine ernsthaften Themen einfließen lassen, die tägliche Verantwortung, die uns auferlegt wird, nicht wahrnehmen. Weshalb? Nur, um uns mit wertlosen Dingen zu beschäftigen.

Solche Menschen sind der Anteilnahme an den Schmerzen des Heiligsten Herzens Jesu nicht würdig. Das sind Kröten, die mit ihren Bäuchen auf der Erde liegen und nicht Adler, die zu den höchsten Höhen emporsteigen.