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Umweltpsychose und der neue Sozialismus

Juan Antonio Montes Varas

Die Brände im brasilianischen Amazonasgebiet zeugen von der Entstehung einer neuen Weltpsychose: einer Fixierung auf den Umweltschutz. Das vorgeschlagene Mittel zur Heilung dieser neuen Krankheit besteht aus einem allgemeinen Rezept: Stopp dem Wirtschaftswachstum und der wirtschaftlichen Entwicklung.

Betrachten wir die Fakten.

Seit dem Amtsantritt des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro in diesem Jahr ist der internationale Druck aufgrund der angeblichen Abholzung des Amazonasgebiets immens gestiegen. Diese Sorge steigerte zu einem Drama während des neuen Waldbrände in der Region.

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Laut den Architekten dieser Psychose, zu denen europäische Staatspräsidenten und die meisten westlichen Medien gehören, ist Amazonien mit seiner riesigen Vegetation die „grüne Lunge der Welt“. Die „Abholzung“ würde bedeuten, dass jeder bald zu atmen aufhören würde.

Daher nahm der G7-Gipfel auf Wunsch von Präsident Macron die Frage des Schutzes der Region „unseres Amazoniens“ auf, wie der französische Präsident, in einem sehr kolonialistischen Ton erklärte.

Die brasilianischen Behörden äußerten sich empört über den Aufruf zur Internationalisierung Amazoniens, was, wie sie behaupten, auf Lügen und unbegründeten Alarmen beruhe.

Umweltpsychose

Der brasilianische Vizepräsident, General Hamilton Mourão, schrieb auf Twitter: „Das Brasilianische Amazon ist in Sicherheit! Ich habe dort gelebt und weiß, wie die Brände in Dürreperioden sind. Sie in eine Krise zu verwandeln und dabei die Tragödien zu vergessen, die das Feuer in den USA und in Europa verursacht hat, zeigt die Unredlichkeit derer, die nicht wissen, dass die Lungen der Welt die Ozeane sind und nicht Amazonien.“

Ewiges und natürliches Recht: Die Grundlage von Moral und Recht

In Übereinstimmung mit früheren Aussagen hielt ein anderer Beamter kürzlich einen Vortrag, in dem die wissenschaftlichen Grundlagen der Enzyklika Laudato Si widerlegt wurden. Der bekannte brasilianische Wissenschaftler Professor Luiz Carlos Molion, Ph.D. in Meteorologie mit einem Post-Doktorat in Waldhydrologie und Meteorologe und Forscher an der Staatlichen Universität von Alagoas (UFAL), entlarvte eine Reihe von Mythen:

„Das Klima ist von Natur aus unterschiedlich. Extreme Ereignisse sind immer aufgetreten. CO2 kontrolliert das globale Klima nicht und ist das Gas des Lebens. Ohne CO2 würden Pflanzen, Tiere und Menschen ein Ende haben. Ohne Energie, einschließlich Kernenergie, werden arme Länder nicht aus der Armut herauskommen.“

Der renommierte Professor kam zu dem Schluss, dass es sehr beunruhigendsei zu hören, dass ein Papst in einer großen Enzyklika eine „Weltregierung zur Kontrolle der Gasemissionen“ gefordert hat.

Diese ganze Sammlung von Erklärungen und gerichtlichen Entscheidungen gegen die Entwicklung, die Vervielfachung von „umweltpolitischen“ Gesetzen und die Verherrlichung des von den Ureinwohnern geführten Lebens in Armut lassen den Schluss zu, dass die (meist selbsternannten) Umweltschützer für die Welt ein ideales Klima schaffen wollen, um der öffentlichen Meinung die Ideen eines in grün gekleideten Kommunismus aufzuschwatzen.

Sie ändern den alten Slogan „Arbeiter der ganzen Welt, vereinigt euch“ in „Indianer, Tiere und Bäume aus der ganzen Welt, vereinigt euch“. Gegen wen? Gestern war es gegen die Bourgeoisie; heute ist es gegen die Menschheit, die Fortschritte machen will. Was wollen sie aufzwingen? Gestern war es Staatssozialismus. Heute ist es das Ende des Staates und die Auferlegung einer armen und egalitären Lebensweise für die ehemalige kapitalistische Gesellschaft.

Kurz gesagt, es ist der Triumph des Kommunismus in grüner Kleidung.

 

Quelle: tfp.org

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