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Wie reagiert man 50 Jahre nach der Sorbonne?

TFP Internationale Sommerakademie 2018

Domenick Galato

Im August versammelten sich viele Jugendliche und junge Erwachsene aus der ganzen Welt in Gaming, Österreich, um die Revolution der Sorbonne vom Mai 1968 zu analysieren und zu lernen, wie man die noch heute andauernden Auswirkungen bekämpfen kann. Die Sommerakademie fand in einem mittelalterlichen Kartäuser-Kloster statt unter der Schirmherrschaft der Österreichischen und Polnischen TFP. Die Tagung erfreute sich der Anwesenheit vom Weihbischof von Astana S. Exz. Athanasius Schneider und des S.D. Herzogs Paul von Oldenburg. Namhafte Referenten stellten aufschlussreiche Vorträge und Gespräche über die Ereignisse im Mai 1968 vor.

Die Themen der Vorträge konzentrierten sich auf die Frage, über den Ursprung dieser Revolution, welche Ziele sie hatte und wie man ihren heutigen Auswirkungen entgegenwirken kann. Die Teilnehmer lernten und waren erstaunt, wie viel heute noch Auswirkungen der Sorbonne zu spüren ist. Der Geist der Sorbonne, der in der in der berüchtigten Parole „Es ist verboten zu verbieten“ zusammengefasst werden kann, ist immer noch in den modernen Moden und Tendenzen festzustellen, und hat zur Transgender- und Homosexuellenbewegung sowie zu vielen anderen moralischen Dekadenzen geführt.

Das Ambiente der Tagung wurde auch speziell gewählt, um der Revolution der Tendenzen von 1968 entgegenzuwirken. Jeder Tag begann mit dem feierlichen Hissen der TFP-Standarte, von allen begleitet mit dem gregorianischen Gesang des lateinischen Glaubensbekenntnisses. Nach dieser schönen Zeremonie ging man über zu den Vorträgen mit anschließenden Gesprächskreisen in schönen Räumen mit gewölbten Decken aus der Zeit des Barocks. Jede Versammlung begann mit einem Gebet zu Unserer Lieben Frau von Fatima. Jeden Tag wohnten die Teilnehmer einer heiligen Messe in der alten gotischen Kapelle des Kartäuserklosters bei.

Am Ende der Konferenz hielt Herr Julio Loredo, Präsident der italienischen TFP, eine hervorragende Präsentation, wie man genau der Revolution von 1968 entgegenwirken kann. Er gab mehrere Methoden, in denen wir uns zuallererst vollkommen konterrevolutionär verhalten müssen, dann müssen wir uns unter der Führung der Seligen Jungfrau stellen, besonders unter der Anrufung Auxilium Christianorum (Hilfe der Christen); mit diesem Geist eine neue Zivilisation bilden, das Reich Mariens, wie es der hl. Ludwig von Montfort nannte. Herr Loredo stellte fest, dass dieser Geist ein engelsgleicher Geist ist, der sich ableitet von der Haltung des hl. Erzengels Michael, als er ausrief „Quis ut Deus“, „Wer ist wie Gott“, und so die erste Revolution in der Geschichte besiegte.

Nach Abschluss der Sommerakademie wurden alle Teilnehmer eingeladen, was sie gelernt hatten, in die Tat umzusetzen, indem sie in Wien in einer Straßenaktion ein Manifest zum Schutz der Familie gegen die Transgender-Diktatur verteilten.

Wie deutlich zu sehen ist, folgte die Tagung dem methodischen Studienstil des heiligen Thomas von Aquin: Sehen, urteilen und schließlich handeln.

 

 

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