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Verhütungsmittel fördern die Abtreibung

Zwei Feststellungen der konservativen Bewegung in den Vereinigten Staaten sind sehr ermutigend. Erstens, die Zahl der Katholiken, die nicht nur die Abtreibung sondern auch die Verhütung ablehnen, ist im Steigen begriffen. Zweitens, diesem guten Beispiel folgen auch immer mehr protestantische Gruppen.

Wir wissen, daß die Zahl der Abtreibungsgegner in Amerika ständig steigt. Jetzt wenden sie sich auch gegen die Empfängnisverhütung. Es wird den Familien bewußt, wie sehr sich die Lehre der katholischen Kirche in dieser Angelegenheit als richtig erwiesen hat, besonders die Enzyklika von Papst Paul VI. „Humanae Vitae“. 40 Jahre Verhütung haben genügt, um die Augen vieler Menschen zu öffnen.

Ein bedeutender Bericht in dieser Frage von Russel Shorto ist in der „New York Times“ am 7. Mai 2006 erschienen. Nachfolgend einige wichtige Aussagen dieses umfassenden und aufklärenden Artikels.

In den letzten 33 Jahren haben die Konservativen in Amerika einen hartnäckigen Feldzug gegen die Abtreibung geführt, der sich seit kurzem auf einen noch größeren Bereich ausdehnt. „Wir sehen einen direkten Zusammenhang zwischen Verhütung und Abtreibung“ sagt Judie Brown, Präsidentin der amerikanischen Liga zum Schutz des Lebens, eine Organisation, die seit 27 Jahren die Abtreibung bekämpft und die jetzt, wie andere Vereine auch, eine noch umfangreichere Aufgabe zu erfüllen hat. „Wenn eine Schwangerschaft ungewollt eintritt, hat das Elternpaar bereits eine negative Einstellung gegenüber dem Kind. Dann ist oft Abtreibung eine übliche Folge. Wir lehnen alle Formen der Verhütung ab“.

Der Artikel berichtet über Protestanten, die ihre Meinung geändert haben: „Protestanten und andere Nicht-Katholiken, die bisher mit den von der Gesellschaft anerkannten verschiedenen Formen der Geburtenkontrolle einverstanden waren, sind dies nicht mehr“.

Ärzte, Juristen, Regierungsmitglieder, Vereine sehen jetzt in der Verhütung ein Verhalten, das den Weg zu einer späteren Abtreibung ebnet. Ein Kind, das trotz der Verwendung von Verhütungsmitteln empfangen wird, kann zur Abtreibung verurteilt sein.

Andererseits sehen Vereine, die früher für die Abtreibung eingetreten sind, ihre Aufgabe jetzt darin, für Verhütungsmittel einzutreten. „Vor 10 Jahren hat man für die Abtreibung gekämpft“, sagt ein Verteidiger der Abtreibung. „Es ist schmerzhaft festzustellen, daß wir wieder um Jahrzehnte zurückfallen.

Diese Zeitung ist eine der einflußreichsten in der Welt. Der Bericht wurde sorgfältig erarbeitet und ist zuverlässig. Gewiß ist dies eine Ermutigung für alle Katholiken, die den unveränderlichen Prinzipien ihres Glaubens treu bleiben wollen, Katholiken, die von der Stellungnahme Kardinal Martinis in dieser Frage enttäuscht waren.

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