Sehr geehrter Herr Prof. José Manuel Durao Barroso,
in der Plenardebatte des Europäischen Parlaments vom 7. September 2010 erläuterte die EU-Kommissarin für Justiz und stellvertretende Kommissarin, Viviane Reding, ihre Position bezüglich der europaweiten Anerkennung von „Homo-Ehen“, indem sie unter anderem behauptete:
„Was wir nicht wollen, sind Bevölkerungen, die sich der gleichgeschlechtlichen 'Ehe' widersetzen.“ (What we do not want is to have people starting to oppose same-sex marriages.)(Viviane Reding benutzte das Wort „Populations“, im Protokoll wurde das Wort „people“ niedergeschrieben.) (Der komplette Redetext ist auf der Internetseite des Europa-Parlaments hinterlegt.)
Außerdem sagte sie im Europa-Parlament: „Wir müssen Schritt für Schritt vorangehen. Wir müssen alle Länder auf der Basis unserer Richtlinien dazu bringen, diese Regeln zu akzeptieren. Für viele ist dies neu und ungewöhnlich. Für einige ist es sehr schockierend.“ (We have to advance step by step. We must, most of all on the basis of our guidelines, bring the Member States to accept these rules. For many this is very new and very unusual. For some it is very shocking.)
Und später: „Falls kein Verständnis entgegengebracht wird, müssen härtere Maßnahmen getroffen werden.“ (If there is no understanding, then more harsh measures have to be applied.)
Diese Aussagen Viviane Redings sind völlig inakzeptabel. Was hier vorgeht, ist völlig klar: Man will mit brachialer Gewalt die Homo-Agenda einführen.
Dagegen protestiere ich mit ganzer Entschlossenheit und erkläre:
- daß die Österreicher und die Europäer solche Angriffe auf die christliche Moral nicht widerspruchslos akzeptieren werden.
- Die EU-Institutionen dürfen nicht zu einer Plattform linker Ideologen werden, die die christlichen Wurzeln Europas ausreißen wollen.
- Ebenso wenig sind Personen wie die Kommissarin Viviane Reding aufgrund ihrer undemokratischen Aussagen akzeptabel - deshalb fordere ich ihre Entlassung.
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